über mich

Katzentraining ist wie eine neue Sprache...
20240614 202915

Früher war ich überzeugter Hundemensch. Katzen? Die wirkten auf mich... naja, langweilig! Und irgendwie unnahbar. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass so ein Tier wirklich Spaß macht

Hunde dagegen sind voller Energie! Mit meiner Labradorhündin konnte ich früher toben, raufen, über die Wiese rennen, mich lachend ins Gras fallen lassen… mit einer Katze? Unvorstellbar. Wenn man Glück, hat bekommt man eine süße, verschmuste – andernfalls lebt man einfach nebeneinander her oder wird gekratzt weil Madame irgendetwas nicht passt.

Mittlerweile finde ich: Traurig, dass ich dieses Bild vor Augen hatte. Aber dazu später mehr.

Irgendwann kam mein Mann auf die Idee „Wie wär’s mit einer Katze?“ Trotz seiner Katzenhaarallergie!?

Ich war skeptisch.

Sehr skeptisch.

Aber gut – irgendwann fing ich an, mich zu informieren. Ich las Ratgeber, klickte mich durch Foren, sog alles auf, was ich über die Haltung und Anschaffung einer Katze finden konnte. Bis ich dachte: Jetzt bin ich vorbereitet!

Natürlich wollten wir ein junges Kätzchen – das könnte man ja noch „formen“.

(Kleiner Spoiler: das Alter ist nicht dabei nicht unbedingt entscheidend.)

So wurde aus Skepsis Faszination und ich habe gelernt, dass man diese zarten Wesen einfach nur richtig verstehen muss. Beziehungsweise, nein… man muss Ihnen „zuhören“! 

Wenn du den Dreh raus hast, kannst du dir eine wundervolle Katze-Mensch-Beziehung erschaffen. 

Denn hinter jedem „stur“., „schwierig“ oder „faul“ steckt eine Geschichte. 

Das Leben ist schöner,
wenn man es mit Katzen teilt...

...oder nicht?

Als Bijou bei uns einzog, war sie schnell der Mittelpunkt unseres kleinen Universums.
Doch bald wurde klar: Sie brauchte jemanden.
Jeden Tag saß sie am Fenster,
wartete darauf, dass wir endlich wieder zum Spielen heim kamen.

Also holten wir einen kleinen BKH-Kater dazu –
in der naiven Hoffnung:
gleiche Rasse = gleiche Wellenlänge.

Tja.
Falsch gedacht.

Er war quirlig, wild, voller Energie –
und Bijou war … sagen wir: nicht begeistert.
Jeden Tag neue Fellbüschel auf dem Teppich,
jeden Abend erschöpfte Nerven.

Irgendwann hat sich die Situation geändert.:

Nach seinem viel zu frühen Abschied wussten wir:
Wenn wieder eine Katze bei uns einzieht,
dann nur mit professioneller Begleitung.

Also suchten wir eine erfahrene Katzenberaterin.
Die Gespräche waren intensiv.
Manchmal auch schmerzhaft ehrlich.
Aber sie half uns zu erkennen,
ob und wann eine neue Partnerkatze
für Bijou sinnvoll wäre.

Und dann kam Lilly.
Energie auf vier Pfoten.
Sie watschelte durch die Wohnung,
als hätte sie nie etwas anderes getan.
Bijou hingegen zog sich zurück –
vorsichtig, still, vielleicht auch ein bisschen beleidigt.

Es war kein harmonischer Start.
Aber es war der Anfang von etwas Großem.

Denn genau in dieser Zeit begann ich meine Ausbildung zur
Katzentrainerin.
Ich lernte, wie man Katzen fördert,
was sie brauchen,
und worauf es bei einer Vergesellschaftung wirklich ankommt.

Dieses Wissen hat mich tief berührt.
Plötzlich ergab alles Sinn –
die Missverständnisse,
die Konflikte,
die stillen Momente dazwischen.

Ich wusste:
Das ist es.
Das möchte ich in die Welt tragen!

Heute freue ich mich riesig darauf, auch dich und deine Katzen
kennenzulernen!

Vielleicht können wir gemeinsam ein paar alte
Vorstellungen über Bord werfen – und entdecken,
wie viel Freude, Leichtigkeit und Liebe in diesen kleinen, geheimnisvollen Wesen steckt.

Wovon träumst du?

...und wovon deine Katze?